Welche Materialien sind nicht für die Lasergravur geeignet?
Lasergravurmaschinen können viele Materialarten verarbeiten und dies mit extrem hoher Präzision und sehr hoher Geschwindigkeit. Daher werden Lasergravurmaschinen in vielen Branchen weit verbreitet eingesetzt. Obwohl es viele Materialien für die Lasergravur gibt, gibt es auch einige Materialien, die sich nicht für die Lasergravur eignen. Wissen Sie, welche Materialien das sind?
- PVC, Vinyl, Leder, Kunstleder
Diese Materialien setzen nach der Bestrahlung mit Laser und hoher Temperatur Chlorgas frei. Chlorgas hat nicht nur einen starken stechenden Geruch, sondern ist auch ein giftiges Gas, das die Schleimhäute der oberen Atemwege schädigen kann. Es kann auch optische Komponenten beschädigen, Metall in Maschinen korrodieren lassen und Steuerungssysteme beeinträchtigen.
- ABS-Material
Diese Materialien geben beim Verarbeiten Cyanidgas ab, schmelzen leicht und können Feuer fangen, wobei klebrige Schmelzreste zurückbleiben. Solche Materialien lassen sich nicht gut gravieren.
- Polycarbonat
Polycarbonat ist typischerweise ein flaches, blattartiges Material, das mit Lasern nur schlecht zu bearbeiten ist.
- Styropor
Diese Materialart ist am ehesten für Laserbrände verantwortlich und daher nicht für die Verarbeitung mit einer Lasergravurmaschine geeignet.
- Glasfaser
Glasfaser erzeugt beim Verarbeiten mit der Lasergravurmaschine gefährlichen Rauch und ist daher nicht für die Lasergravur geeignet.
- Beschichtete Kohlefaser
Bei der Verarbeitung von beschichteter Kohlefaser mit der Lasergravurmaschine wird giftiges Gas freigesetzt, das für den menschlichen Körper schädlich ist, weshalb sie nicht für die Laserbearbeitung geeignet ist.
Fazit
Aufgrund der chemischen Zusammensetzung einiger Materialien entstehen bei der Laserbearbeitung gefährliche Gase oder Stäube, die oft schädliche Auswirkungen auf den menschlichen Körper oder die Gravurmaschine selbst haben. Daher sind sie nicht für die Laserbearbeitung geeignet.